Awesome video on the Eigertour from Sepp Inniger.

Sepp Innigers Video of Eigertour ED.2

This guy has been flying for only three years and made third place at the Pro-Race. “Chapeau” Sepp – we’re looking forward to see you on many more Eigertour Editions – and who knows, maybe one day you’ll beat the champs!

Eigertour Edition.2 – full movie

Dive deep into our hike&fly adventure with this impressing movie report about our Eigertour Edition.2.

Eigertour Edition.2 – Podium

Happy Faces at the Race End – many athletes finished the Race back to Grindelwald in spite of challenging Wheather:First Woman: Kinga MasztalerzProTour:1. Place: Patrick von Känel + Team Chrigel Maurer3. Place: Sepp InnigerChallenge Tour:1. Place: Hanes Kämpf2. Place: René Mühlemann3. Place: Lars Meerstetter

Please find Dubis Race End comment in German:

UnglaublichMaurer und von Känel teilen sich wegen eines kapitalen Bockes des jungen Herausvorderer den Sieg an der 2. Eigertour. Kämpf gewinnt die Challanger Wertung sicher.Dramatischer Schlussnachmittag an der zweiten Eigertour. Für einmal schien Maurer nicht das feinere Näschen gehabt zu haben und die rationalere Linie von Känels deutlich besser zu funktionieren. Dieser erflog sich einen Vorsprung von ca. 10 Minuten heraus, angesichts der verbleibenden Zeit und dem Niveau der Kontrahenten eine kleine Weltreise. Aber dann geschah unglaubliches: Der Frutiger steuerte die Boje Bäregg anstatt die Gleckstein an! Bis er den Fehler bemerkte, wieder aufdrehen und zur Glecksteinhütte fliegen konnte war Maurer auch dort. Schliesslich landeten beide zusammen unterhalb des Ziels und durchschritten das Tor auf dem Eigerplatz gemeinsam. Vielleicht verständlich, da das Rennen sonst durch eine möglichst nahe Landung mit viel Risiko entschieden worden wäre. Von Känel hat den Sieg sicher verdient, er hatte bereits am Anfang Pech als sich sein erkämpfter Vorsprung ohne grösseres Verschulden in Nichts auflöste und wählte auch heute, bis zu seinem groben Flüchtigkeitsfehler, die bessere Linie. Maurer überzeugte wie immer mit seiner Sicherheit und Routine, ohne aber die Glanzpunkte setzten zu können die normalerweise die Differenz ausmachen. Ein starker Sepp Inniger quälte sich trotz Knieschmerzen auf die dritte Stufe des Podiums. Seine Leistung darf als X-Alps würdig eingestuft werden.Der Sieg von Hannes Kämpf zeichnete sich seit längerem ab. Er hat eine tolle Performance gezeigt, welche im Vergleich absolut ins erweiterte Mittelfeld der Pro Kategorie passen würde. Dort könnten wir uns in Zukunft auch Piloten wie Florian Textor oder Lars Meersteller vorstellen. Letzterer hat heute mit einer überzeugenden Flugleistung René Mühlemann noch knapp abgefangen. Aber auch dieser zeigte uns eine sehr gute Eigertour. Ebenfalls das Ziel erreich hat eine Dame, nämlich die Neuseeländische X-Alps Teilnehmerin Kinga Masztalerz.

Podium of the ProTour: f.l.t.r. Pädel, Chrigel, Sepp
Best Woman with 8 huts and landing in Grindelwald: Kinga
ChallengeTour: f.l.t.r. René, Hanes, Lars

Last Race day – little thrill for a moment

For a moment we thought it was getting interesting between the two champs in the front of the pack… but it did not last long.

Find Dubi’s Race comment below:

HochspannungMaurer und von Känel sind 5 Stunden vor Rennschluss auf unterschiedlichen Routen unterwegs. Vorteil für den Youngster?Am Schlusstag hat sich der Gleichschritt von Chrigel und Patrick aufgelöst und es erwartet uns darum bis 17 h ein packendes Finale. Während von Känel auf dem direkten Wege unter dem Eiger entlang geht, setzt Maurer auf den Umweg über die Firstseite und aufkommende Thermik. Im Moment scheint von Känels Ansatz etwas besser aus, umso mehr als er bei günstiger Wetterentwicklung auch von seinem Weg aus in Aufwinde einsteigen könnte. Aber vielleicht ist uns der Meister einen Gedankenschritt voraus und belehrt uns wiederum eines Besseren. Mein ganzes Geld verwetten würde ich jedenfalls noch nicht.Bei den Challangern nichts Neues, Kämpf unangefochten an der Spitze und Textor und Mühlemann Kopf an Kopf auf dem Podium, nun wieder auf der gleichen Route unterwegs.Die Athleten bis ungefähr Platz 7 bei den Pros und Platz 25 bei den Challangern haben noch Chancen bei günstiger Entwicklung und guter Leistung das Ziel in Grindelwald ohne Zusatzrunde zu erreichen. Es geht also auch weiter hinten im Feld noch um viel. Das Ziel an der Eigertour ist ein Leistungsausweis und eine sportliche Zielsetzung für alle Piloten

Maurer, von Känel, Caviezl at the Schiltalp

Race day 3

Strong Westwind, some rain, thermals, beautiful sceneries, soaring and lots of walking as well as a “pause” from the two champions characterizes this day.

Find Dubi’s race report in German below:

RennpauseMaurer und von Känel gönnten sich heute Abend in der Bäregg eine Rennpause. Derweil steht Hannes Kämpf kurz vor dem Gewinn der Challanger Kategorie. Feiern Maurer und von Känel auf der Bäregg ein Hüttenfest? Der heutige frühe Feierabend dürfte bei manchen Trackbeobachtern Fragen aufgeworfen und Diskussionen ausgelöst haben. Nun, zur allgemeinen Überraschung meiner Leser werde ich die beiden trotzdem nicht einfach in die Pfanne hauen. Die Eigertour ist immer noch ein Wettkampf. Es geht um den Sieg und nicht um den Schönfliegerpreis. Zwischen Niesen und Gleckstein haben die beiden Kontrahenten voneinander profitiert und so Kräfte geschont und sich die Verfolger definitiv vom Leibe gehalten. Der tapfere Sepp Inniger kann schon seiner schmerzenden Knie wegen keinen Angriff mehr lancieren. So ist es denn wie beim Radrennen. Die Fluchtgruppe hat gut zusammen gearbeitet, sie weiss, dass sie nicht mehr eingeholt werden kann und so bricht denn vor einem Schlussangriff oder dem Sprint erst einmal das Tempo zusammen. Aber morgen sollte dann ein andrer Wind wehen und der Fehdehandschuh geworfen werden. Ob das Duell mit Zweihänder oder Degen ausgetragen wird ist noch Geheimnis. Will heissen, man kann entweder einfach das Tempo anzuziehen und versuchen davonzuziehen oder wie beim Steherrennen auf eine Unachtsamkeit des Gegners warten. Ich würde von Känel raten irgendwann einmal etwas zu versuchen, sonst wird er wahrscheinlich ehrenvoller Zweiter. Im Schatten der Pros hat Hannes Kämpf seinem Namen Ehre gemacht und den ganzen Arbeitstag genutzt. An Stelle des alkoholfreien Feierabendbiers absolvierte er eine Zusatzrunde. Zum Lohn dürfte Ihm der Sieg wohl nicht mehr zu nehmen sein. Textor und Mühlemann liefern sich einen spannenden Kampf um die Silbermedaille und unterhielten uns gegen Abend mit unterschiedlichen Routenvarianten, welche aber schlussendlich zum selben Resultat führten

Von Känel and Maurer flying from Gleckstein to Bäregghütte facing the Eiger

Race update – Pilots back in Grindelwald

After only 48 hours after the race start but many kilometers and many huts, Pilots have reached Grindelwald and start the loop to gather mor huts/points before the race end tomorrow at 17:00.

Find Dubi’s race comment in German below:

Im GleichschrittIm Gleichschritt haben Patrick von Känel und Chrigel Maurer heute Nachmittag die Glecksteinhütte erreicht. Hannes Kämpf konnte auf der Challangerroute ebenfalls diesen Wendepunkt nehmen.Es ist wie letztes Jahr, im absoluten Gleichschritt und Gleichflug erreichen sind die beiden Favoriten damit nun auf der Zusatzrunde Gleckstein-Bäregg-Schiltalp-Lobhornhütte, welche bis morgen 17 h möglichst oft zu absolvieren ist. Bis dahin konnte ab der Blüemlisalphütte ein erstaunlicher Teil der Strecke geflogen werden. Es wurde ihnen wirklich nicht leicht gemacht, hatten sie doch unterwegs noch einen Zick-Zack mit Schmadrihüte, Schiltalp und Bäregg zu absolvieren. Das Wetter ist schwierig, sonnige Abschnitte versprechen etwas Thermik, doch die steigende feuchte Luft führt auch sofort wieder zu Regengüssen. Bei den Challengern führt Kämpf nun mit ziemlichem Vorsprung vor Textor und Mühlemann. Diese drei Piloten sind ebenfalls auf ihrer Zusatzrunde, die durch die Wendepunkte Gleckstein-Lobhornhütte-Bäregg definiert ist. 

Wessel DuPlooy from South Africa, landing in Schmadrihütte

Eigertour Race day 3 starts

…. the race starts very fast. Schmadrihütte has been taken by Chrigel, Pädel and Hanes. See how the avoid hiking and still go around kiental animal protection zone

flying from Blüemlisalphütte to the Schmadrihütte – with soaring at sefinafurgga

Race Report Day 2 of the Eigertour

Incredible flying, gliding and hiking has been seen amongst our athletes. The day started very sunny and the warm front started to shade the sun away – in spite of this, thermalling was possible. Ahtletes showed an impressive resilience continuing in the rain and the top athletes in the front reached even the Blüemlisalphütte after making the Niesen, Flueseehütte, Balmhornhütte, Doldenhornhütte and Fründehütte.

Find Dubi’s resumée in German below:

RenaissanceDie Eigertour ist Höchstleistung aber auch Rückkehr zum einfachen Fliegen und Fortbewegen. Sowohl an schönen, wie auch an schwierigen Flugtagen zeigen uns die Spitzenpiloten gleichermassen ihr Können und ihre Überlegenheit.Hike & Fly, X-Alps Format oder schlicht Laufen und Fliegen heisst der neuere Trend im Gleitschirmsport. X-Alps und Eigertour sind die Hochleistungsvarianten davon. Viel halten das aber nicht für neu, sondern für eine Rückkehr zu den Wurzeln, eine Wiedergeburt des Ursprungsgedanken des Sports. Also nicht nur das freie motorlose Fliegen sondern das freie Fortbewegen, je nach Erfordernis am Boden oder in der Luft, schlechthin. Als ich vor 30 Jahren mit dem fliegen begann, waren die Ausrüstungen minimal und recht leicht, gehörten Wandrungen in die Gleckstein, aufs Röti oder Faulhorn mit anschliessendem Flug ins Tal zur Norm. Dann flogen wir immer weiter, 100, 200 Km und mehr aber die Ausrüstung wog nicht mehr 10 sondern 20 oder 30 Kilo, allenfalls bergbahntauglich. Dank dem X-Alps und ähnlichen Etremanlässen wurde wieder leichtes aber nun auch leistungsstarkes Material entwickelt, das jetzt in ähnlicher Form auch dem einfachen Genussflieger zur Verfügung steht.Wir sollten einen Wettkampftag wie heute also nicht mit dem gestrigen vergleichen und das weniger schnelle Fortkommen bedauern, sondern uns darüber freuen, welche Streckenleistungen heute auch bei solchen Bedingungen möglich sind. Schlechtwettertage sind vollwertiger Bestandteil dieses Sports und stellen hohe konditionelle aber auch technische und taktische Anforderungen an die Athleten. Wer nur ein bisschen mehr fliegt kann bei guter Routenwahl den besten Läufer schlagen.So sind denn auch heute Abend wieder die Cracks vorne, Maurer und von Känel im Gleichschritt, Inniger auf dem dritten Platz. Die Spitze hat über Niesen, und die Fluhseehütte an der Lenk die Blümlisalphütte ganz hinten im Kiental erreicht. In der Challangerkategorie hat sich nach dem Ausscheiden von Schlegel ebenfalls eine Dreierspitze mit Kämpf, Textor und Mühlemann gebildet. Morgen geht’s zurück nach Grindelwald, Rennen und Witterung werden höchst spannend sein.

Manuel Siegrist flying from the grosse Scheidegg towards the Eiger

Fast Race going on

Chances that people will finish the Race are rising since many of the Pilots will reach Niesen today. You’ll find the livetracking links on our front page of the website (see below).

First Race day over

please find the wrap up in German from our expert Urs Dubach:

Der Falke von Frutigen

Der Falke hat den Adler mutig angegriffen. Chrigel Maurer war heute bereits schwer in der Defensive als der andere X-Alps Crack, Patrick von Känel, angriff. Vorerst halten die Götter aber noch zum alten Helden und gönnen Patrick nur den Tagestriumph. In der Challenger Kategorie bleibt hingegen vorerst alles beim Alten. Tiefe Wolken hingen über First als die Teilnehmer heute Mittag die Eigertour 02 in Angriff nahmen und man befürchtete, dass viel gelaufen werden müsste. Aber das Gleitschirmmekka Grindelwald wurde seinem Ruf gerecht, die Basis stieg just als die Spitze den ersten Kontrollpunkt am Startplatz First erreichte und es wurde trotz Bisenlage ein toller Flugtag. Beide Kategorien hatten zunächst die 2700 m hoch gelegene Tierberglihütte im Sustengebiet und damit den östlichster Punkt der Strecke, zu erreichen. Auf dem Weg zum Niesen wurden den „Challengern“ die Lobhornhütte, den „ Pros“ zusätzlich noch die Gaulihütte zugemutet. Dieses abgeschiedene Refugium, zuhinterst im wilden Urbachtal, erwies sich dann auch als eine erste Selektionshürde. Doch wer nun denkt hier habe der Adler von Adelboden in gewohnter Manier schon wieder eine frühe Vorentscheidung herbeigeführt, irrt. Patrick von Känel zollte dem Meister keinen Respekt, griff an und zog davon. Leider hat er etwas Pech mit dem Timing. Nachtruhe, Gelände und Thermikzeiten können einen gegebenen Rückstand, je nach Konstellation, explodieren oder schmelzen lassen. Maurers Rückstand wird in Grenzen bleiben. Heute Abend auf einer eigenen Route entlang des Eigers unterwegs, rundet ein starker Sepp Inniger das Spitzenfeld ab. In der Challenge Wertung machte der Vorjahressieger dieser Kategorie, Sebastian Schlegel heute einen sehr souveränen Eindruck. Der geringe Vorsprung täuscht etwas, da noch fast 1000 m Höhenunterschied einzurechnen sind. Dahinter ein am Abend in die Länge gezogenes Verfolgerfeld, dem auch der für den Grindelwalder Club startende Lukas Mühlemann und die X-Alps Teilnehmerin Kinga Masztalerz angehören. Morgen geht’s auf zum Niesen und weiter an die Lenk für die Pros respektive nach Kandersteg für die Challenger.

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